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Welche Milchsorten gibt es – und worin unterscheiden sie sich?

Die kurze Antwort

Milch ist immer eine leckere Wahl – dabei können wir zwischen unterschiedlicher Milch wählen. Die verschiedenen Milcharten machen transparent, welche Unterschiede es u.a. in der Haltung und Fütterung gibt. Bei Bio-Milch gelten EU-Vorgaben, bei Weidemilch hängen die genauen Kriterien vom Anbieter oder Label ab. 


Das Who is Who der Milch

Biomilch, Weidemilch, konventionelle Milch. Haben wir alle schon gehört – aber was steckt eigentlich dahinter?

Biomilch folgt der EU-Öko-Verordnung¹⁰ und gegebenenfalls zusätzlichen Öko-Verbandsstandards, die eigene, teils strengere Kriterien vorschreiben (z.B. Bioland oder Demeter). Als konventionell wird Milch bezeichnet, die nicht als Bio-Milch zertifiziert und vermarktet wird. Das heißt nicht, dass die Qualität deshalb geringer sein muss, tatsächlich sind die Haltungsbedingungen auf den Höfen oft nahezu gleich. Der Begriff Weidemilch bedeutet, dass die Kühe mindestens 120 Tage Weidezugang im Jahr mit jeweils 6 Stunden Weidegang hatten¹¹. Dieser Begriff ist lebensmittelrechtlich übrigens nicht geschützt. Freiwillige Labels können zusätzliche, jeweils unterschiedliche Anforderungen an Weidegang, Bewegungsfreiheit, Fütterung oder Kontrolle vorsehen.

Fakten

3,2 MILLIONEN

Milchkühe leben in Deutschland aktuell in offener Laufstallhaltung¹²

UM 5,1%

stieg der Biomilch-Absatz allein im Jahr 2025¹³

120/6 REGEL

„Weidemilch“-Kühe müssen an 120 Tagen im Jahr mind. 6 Stunden auf der Weide stehen¹¹

Quellen

  1. [10] MEL: Die EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau
  2. [11] Bundesinformationszentrum Landwirtschaft
  3. [12] Milchtrends.de, Mai 2025
  4. [13] Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)