Podcast #21 Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft
Milch und Milchprodukte stehen seit jeher auf dem Speiseplan in europäischen Küchen. Kein Wunder: Unsere Gefilde bieten beste Voraussetzungen für eine nachhaltige Produktion. Warum das so ist, erfahrt ihr in unserer Spezial-Folge zur Grünen Woche 2025 in Berlin.
Lecker, vielseitig und dazu noch nachhaltig – diese Attribute zeichnen Milchprodukte wie Joghurt und Quark aus, die in Europa hergestellt werden. Im internationalen Vergleich schultert die Milch in Europa einen der kleinsten CO2-Rucksäcke. Das hat mehrere Gründe. Einer davon: Europa ist eine Gunstregion für die Herstellung von Milch!
In Ländern wie Deutschland bieten Klima und Böden beste Bedingungen für nährstoffreiches Grünland und die Haltung von Kühen. Und eben weil das so gut klappt, hat sich die Milchwirtschaft über viele, viele Jahre bewährt. Das über Jahrhunderte aufgebaute Wissen wird heute kombiniert mit neuen Innovationen und Messtechniken. Das Ergebnis: Auf dem nachhaltigen Weg der Milchwirtschaft ist Deutschland und Europa ganz vorne mit dabei!
Auf der diesjährigen Grünen Woche in Berlin haben wir mit unseren Talkgästen über die Erfolgsstory „Milch made in Europa“ gesprochen. Was macht sie in ihren verschiedenen Formen so beliebt? Wo steht die Branche heute in Sachen Nachhaltigkeit? Und wie tragen Vereine wie QM-Milch e.V. zum Erfolg bei?
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Tarik: "Hallo und herzlich willkommen hier auf der grünen Woche von der Initiative Milch."
"Mein Name ist Tarik und ich freue mich sehr den Talk jetzt hier moderieren zu dürfen."
"Wir haben einiges vor, denn es gibt gleich Snacks für umsonst und umsonst können wir alle gut gebrauchen."
"Wir haben ein spannendes Thema und spannende Gästinnen dabei."
"Und zwar wollen wir über das Thema Nachhaltigkeit und auch Zukunftsperspektiven in der Milchproduktion sprechen."
"Das Ganze machen wir als Kooperation. von der Initiative Milch gemeinsam mit dem Projekt Enjoy from Europe."
"Das Ganze ist ein kofinanziertes EU-Prjekt mit der Initiative Milch gemeinsam und wir wollen mal schauen, die großen Milchländer sind nämlich Deutschland, Belgien, Irland und auch Dänemark und da wird Nachhaltigkeit jetzt schon groß geschrieben."
"Und wie das genau ausschaut, das wissen meine beiden Gästinnen am allerbesten."
"Und zwar ist mit dabei Elisa Münster."
"Ich freue mich sehr und Carola von und zur Mühlen."
"Also Carola, dich möchte ich gerne heiraten, weil Tarik von uns zur Mühlen klingt auch toll, ne?"
"Endlich der Adeltitel, den ich immer gesucht habe."
"Ihr beiden, ihr seid Expertinnen, das habe ich schon gesagt, wenn es um das Thema Milch geht."
"Liebe Elisa, erzähl doch mal ein bisschen was von deinem Beruf."
"Was machst du?"
"Und bei mir gibt's immer eine Emoji Frage."
"Welches Emoji passt zu deinem Beruf am besten?"
Elisa Münster: "Ja."
"Hi noch mal in die Runde."
"Ich bin Elisa."
"Danke für die coole Introduction Tarek, ich bin heute hier als Referentin für Tierwohl und Nachhaltigkeit beim QR Milch EV."
"Das bedeutet, ich beschäftige mich mit Nachhaltigkeit in der Milchviehaltung, mit Qualitätssicherung, mit Tierwohl, die Kommunikation Richtung Molkereien und auch zu den Milchhöfen hin."
"Ich selber komme auch von dem landwirtschaftlichen Betrieb, habe also auch ein ganz persönliches Anliegen daran, eine tolle Zukunft in diesem Bereich zu schaffen."
"Mein heutiges Emoji, eine Kuh."
Tarik: "Wow, wie kreativ, Elisa."
"Wow."
"Wie kommst du denn darauf?"
"Warum könnte eine Kuh zu dir passen?"
Elisa Münster: "Der Kuh Emoji, der lächelt und so fühle ich mich auch."
Tarik: "Ja, eine lachende glückliche Kuh."
"Das finde ich schon mal einen guten Start."
"Carola, erzähl mir gerne von deinen beruflichen Aufgaben."
"Was machst du und welches Emoji passt am besten und bitte keine Kuh?"
Carola von und zur Mühlen: "Neu."
"Ja, also erstmal Tarik, vielen Dank auch dir für die Introduction und den indirekten Heiratsantrag, wenn ich das gerade richtig anders so."
"Ja."
"Ja, ich bin seit fast zwei Jahren bei der Initiative Milch tätig als Campignmanagerin."
"Ich kümmere mich da um die Verbraucherkommunikation und mein Job ist es ganz allgemein gesagt, den Leuten da draußen, die der Landwirtschaft vielleicht eher fern sind ein Bild zu vermitteln, wie moderne Landwirtschaft, vor allen Dingen Milchwirtschaft aussieht, was alles schon auch gerade im Punkto Nachhaltigkeit unternommen wird und das ganze, sagen wir mal auch nett verpackt, dass es jetzt nicht allzu dröge ist, dass man auch Spaß hat, sich das anzugucken und diese Infos dann gerne aufnimmt."
"Mein Emoji heute da erwischt mich gerade kalt."
"Das gibt so viele."
"Ich glaube, nehmen wir mal die die Sektflasche mit dem sprudelnden Kork."
Tarik: "Ja, warum?"
"Was gibt's zu feiern?"
Carola von und zur Mühlen: "Einfach, weil ich finde Zeckchen geht immer, ne?"
Tarik: "Ja, da bin ich auf jeden Fall mit dabei."
"Wir haben die Kuh, wir haben die Prosecoasche und ich würde noch ein paar Herzen mit reingeben, weil wir sprechen über Nachhaltigkeit."
"Das ist uns, glaube ich, allen ein Herzenssthema."
"Und was da genau die Milchwirtschaft macht, darüber sprechen wir gleich."
"Vorab, ich habe es schon gesehen, ne?"
"Ich habe es ja versprochen, es gibt was umsonst."
"Das umsonst ist jetzt Da, wir haben verschiedene Joghurt, wie sagt man den?"
"Joghurtarten, Formen, spezies Sorten."
Elisa Münster / Carola von und zur Mühlen: "Sorten."
Tarik: "Elisa, danke schön."
"Wir haben verschiedene Joghurtsorten für euch parat, denn Joghurt ist ein ureuropäisches Produkt."
"Wir haben für euch einen griechischen Joghurt."
"Der kommt offensichtlich aus Griechenland, würde ich mal sagen."
"Dann haben wir Skie, das ist ja eher so im Norden, ne?"
"Skandinavien, Eiran, eher Türkisch, Zaziki, türkisch und Griechisch würde ich sagen."
"Und immer gut zu danach knutschen."
"Wie sieht's denn bei euch beiden aus?"
"Elisa, was ist dein Lieblingsjoghurt oder was probierst du da gerade?"
Elisa Münster: "Ich probiere gerade auch den griechischen Joghurt."
"Ja, ich habe mich vorhin ja schon nicht ganz kreativ in meiner Antwort gezeigt, als ich die Kuh genommen habe als Emoji."
"Muss leider trotzdem noch mal eine Lanze schlagen für griechischen Joghurt, auch wenn du es gerade gesagt hast, ich liebe einfach die Frische im Joghurt im Produkt."
"Voll ist so vielseitig mit Müsli oder mit Früchten drin."
"So startet ein Tag für mich."
Tarik: "Ich bin auch riesen riesen Fan."
"Lisa, was hast du so probiert?"
"Carola meinst du?"
"Carola meine ich"
Carola von und zur Mühlen: "gar kein Problem."
"Ich habe mich glaube ich durch alles durchgesnackt."
"Außer Iran habe ich mich nicht getraut, weil ich Angst habe, dass auf der Bluse landet und ich muss sagen, ich mag ja eigentlich alle Joghurtsorten sehr gerne."
"Jetzt gerade wahrscheinlich, weil es so ein bisschen Mittagszeit ist, fand ich den Zaziki ganz gut."
"Ich war jetzt einfach mal mutig."
"Ich hoffe, wenn ich gleich von der Bühne runterkomme, bekommen die Leute keinen Schock."
"Mein Knobahn,"
Tarik: "aber war viel drin, glaubst du?"
Carola von und zur Mühlen: "Es geht."
"Also, ich finde es hält sich in Grenzen, aber ich habe mich sehr gefreut."
"Auf jeden Fall gut Gurke drin und es war Schön knackig und erfrischend."
"Zusatz zum Eiran."
Tarik: "Toll."
"Traumhaft."
"Wunderbare salzige Note."
"Ja, toll."
"Lass uns mal kurz über diese ganzen verschiedenen Sorten von Joghurt sprechen."
"Es ist ja ein bisschen, sie ähneln sich und trotzdem unterscheiden sie sich auch in der Herstellungsart und natürlich auch in dem Sinne, wie sie schmecken."
"Carola, was unterscheidet denn diese unterschiedlichen Joghurtformen voneinander?"
Carola von und zur Mühlen: "Ja, also im großen und ganzen kann man eigentlich sagen, vor allen Dingen so durch den Fettgehalt, also jeder, der schon mal so ein bisschen auf seine Kalorien zuvor geachtet hat, hat oder ähm generell sich irgendwie mit Kochen und Nahrungsmitteln beschäftigt hat, weiß das wahrscheinlich."
"Es gibt Joghurt in Halbfett, es gibt Naturjoghurt mit 3,5 Fett."
"Sklich dann auch so von der Konsistenz noch mal ein bisschen ja fast puddingartig, hat aber dafür besonders viel Protein."
"Ist ja jeder, wie gesagt, der sich jetzt irgendwie mit Sport befasst, kennt es wahrscheinlich so ein so ein totales Sportler Essen."
"Klar, Zatziki habe ich gerade gesagt, ist dann natürlich noch mal so ein bisschen eine Zubereitung durch Knoblauch und Gurk. noch mal so ein bisschen herzhafter."
"Ja, und im Grunde genommen haben aber alle gleich, dass sie fermentiert sind und halt die Fermentation findet durch Milchsäurebakterien statt, dadurch auch diese säuerliche Note eben und ja, das ist halt auch einfach so."
"Das USP von Joghurt kommt tatsächlich ursprünglich aus der Türkei und heißt auch dicke Milch, also weil es ursprünglich halt da mal gegoren wurde sozusagen und daraus das Produkt dann entstanden ist."
Tarik: "Und ich habe es ja gerade schon gesagt, in Deutschland, aber auch in der ganzen EU ist man sehr sehr gerne Milchprodukte, eben auch den Joghurt in all seinen verschiedenen Formen."
"Und man kann ja schon ein bisschen sagen, wenn wir über nachhaltige Milchproduktion sprechen, dann sprechen wir auch über eine nachhaltige Ernährung."
"Und es ist ja so, Elisa, dass Deutschland und auch die EU da ganz klare Empfehlungen haben, wenn es darum geht, sich nachhaltig zu ernähren."
"Und man muss ja auch sagen, die Milch und auch der Joghurt sind ganz oben mit dabei, oder?"
Elisa Münster: "Ja, also gerade fermentierte Lebensmittel wie Joghurt sind auch oben mit dabei, die haben ihren Platz auch in den ganz offiziellen Ernährungsempfehlungen von Europa."
"Also hier ist das Stichwort EFSA, also die als wissenschaftliche Faktenbasis auch für Ernährungsempfehlungen in den Ländern dienen."
"Milchprodukte ergänzen da eine pflanzenreiche Ernährungsgrundlage auch einem sehr wichtigen Standbein."
"Die Empfehlung der DGE heißt Basis ist pflanzlich mit Obst, Gemüse und Hösenfrüchten und dazu täglich Milch und Milchprodukte."
"Gerade fermentierte Produkte wie den Joghurt, den wir hier haben, gehören einfach in eine ausgewogene Ernährung mit dazu."
"Sind sehr gut bekömmlich und daher Ja, auch super beliebt."
"Das Stichwort bei Joghurt ist aber auch durch die Fermentation ist ja haltbar."
"Also gerade zum Stichwort Food Waste gar kein Problem."
"Riechen, schmecken, anschauen."
"Oft ist er länger haltbar und lässt sich noch wunderbar und vielseitig in der Küche verarbeiten."
Tarik: "Also ein Hoch auf den Joghurt."
"Lasst uns mal noch ein bisschen allgemeiner schauen."
"Eine Frage an euch."
"Was glaubt ihr, wie viele der Verbraucherinnen in Deutschland, Dänemark, Belgien und Irland?"
"Konsumieren denn regelmäßig Milchprodukte."
"96% der Verbraucherinnen in Deutschland, Dänemark, Belgien und Irland und konsumieren regelmäßig Milchprodukte, also kann man sagen, fast alle."
"Und zwei Drittel, das passt zu dem, was du gesagt hast, sind auch der Meinung, dass Milchprodukte wichtig sind für eine gesunde und ausgewohnene und auch nachhaltige Ernährung."
"Und viele schätzen einfach den guten Geschmack und auch das nährhafte an dem Joghurt."
"Carola, sind das Erfahrungen, die ihr auch macht, dass Milch immer noch so einen großen Stellenwert bei den Verbraucherinnen hat?"
Carola von und zur Mühlen: "Ja, total."
"Es gibt natürlich ganz verschiedene Ernährungsformen und auch da unterschiedliche Einstellungen dazu, was völlig in Ordnung ist."
"Wir merken, dass gerade Produkte wie Joghurt, also nicht die reine Milch als solche, sehr nachgefragt ist, sondern halt die Vielfältigkeit und da ist natürlich auch Joghurten besonders oder die verschiedenen Joghurtarten, die wir jetzt auch probiert haben, ein sehr dan bares Produkt, weil man sie auch teilweise untereinander so ein bisschen tauschen kann."
"Wenn ich mir jetzt irgendwie ein Müsli mit Naturjyoghurt machen möchte, aber ich habe gerade nur Skia, dann geht das natürlich genauso gut."
"Das ist natürlich ein super Vorteil."
"Generell kann man auch sagen, Deutschland ist ja einer der größten Milchproduzenten in Europa mit über 30 Millionen Tonnen und insgesamt ist Joghurt, ich habe es ja auch gerade schon mit der Herkunft Türkei so ein bisschen angedeutet, auch ein total europäisches Produkt und darum geht's ja auch heute ein bisschen, dass da einfach ja, wie soll man das sagen? ein bisschen dieser ähm Community Gedanke, so nenne ich es jetzt mal Neudeutsch, durch die Milch oder durch den Joghurt auf jeden Fall auch ähm aufrechterhalten wird."
"Also beispielsweise ist es so, dass Deutschland aufgrund der hohen Milchproduktion wiederum auch in andere Länder exportiert, wo dann z.B. in Holland dann Gauda draus gemacht wird, der dann aber z.B. auch wieder in Deutschland verzehrt wird."
"So, es ist es hängt alles irgendwie sehr zusam"
Tarik: "Gauda eigentlich was Deutsches?"
Carola von und zur Mühlen: "Nee, das würde ich so nicht sagen."
"Die Stadt heißt ja Gaud tatsächlich wissen viele gar nicht, aber ja, es ist halt einfach ein sehr europäisches Produkt und das finde ich persönlich auch schön."
Tarik: "Sag mal, du hast es gerade schon angesprochen, Deutschland ist ganz vorne mit dabei, wenn es um Milchproduktion geht."
"Warum ist es so, dass Deutschland einer der Topler ist, wenn es darum geht, Milch zu produzieren?"
Carola von und zur Mühlen: "In erster Linie, weil Deutschland eine sogenannte Gunstregion ist."
"Das heißt, bei uns sind die Bedingungen klimatisch und was Böden angeht auch zu Grünlandbewirtschaftung sehr, sehr günstig eben dafür ähm Kühe und Milch viel zu halten und dadurch halt eben Milch zu produzieren."
"Und dadurch hat das in Deutschland auch schon einfach eine lange Tradition und wie es halt mit so vielen Dingen ist."
"Das sind dann halt auch Erfahrungswerte, die dann über die Jahre immer weiter ausgebaut wurden und dadurch sind wir natürlich in Deutschland auch weiter als vielleicht manche andere Länder, in denen die Milchbranche oder die Milchindustrie nicht so verwurzelt ist, wie es jetzt bei uns ist aufgrund der Bedingung."
Tarik: "Deutschland investiert dabei auch in viele moderne Technologien."
"Wir sind Vorreiter, wenn es um strukturelle Gegebenheiten geht, wenn es um Qualitätsmanagement geht, wenn es um die um die Kette, um die Produktion geht, auch darum Wissen weiter zu verbreiten."
"Also in Deutschland mich zu produzieren."
"Das hat eine ganz andere Grundlage als z.B. in der Wüste in Sibirien oder vielleicht mitten im Central Park von New York."
"Und wir wollen über das Thema Nachhaltigkeit sprechen in der Milchproduktion."
"Viele Verbraucherinnen wissen gar nicht, wie nachhaltig die Milchproduktion ist."
"In der Tat ist es so, dass der CO2 Rucksack der Milch in Europa unter den niedrigsten Werten überhaupt ist."
"Elisa, wie kann es trotzdem sein, dass viele Verbraucher erinnern, dass sie überhaupt mich auf dem Stirm haben."
Elisa Münster: "Ich würde das jetzt einfach mal Richtung Kommunikation sagen."
"Also, wir sind seit vielen Jahren tatsächlich dran."
"Wir versuchen das in die breite Maße zu tragen, dass wir schon ein vollfängliches Bild auf die Nachhaltigkeit von Betrieben legen und auch schon seit vielen Jahren mit der CO2 Reduktion wirklich Vorreiter sind als Milchbranche."
"Also die Ziele, die wir uns gesetzt haben als Sektor in der Reduktionsstrategie, die haben wir schon erreicht."
"Das hat zum einen damit zu tun, dass die Bestände leicht sinken."
"Ja."
"Und zum anderen hat es auch damit zu tun, dass wir im ganzheitlichen Ansatz einfach super viele Stellschrauben finden, an denen wir drehen können."
"Wir haben die Kuh schon sehr gut in ihren eigenen Kreislauf auch angepasst und eingepflegt, sodass wir da maximal Ressourcenschend arbeiten können."
"Wir bringen, na ja, die Gülle bringen wir noch in Biogasanlagen und bereiten daraus Energie."
"Wir pflegen die Böden so, dass wir sie auch als CO2 Speicher auch nutzen und auch erhalten können."
"Und na ja, da stehen einfach super viele Faktoren hinter, bei denen wir aber eigentlich auch mit stolzer vorausgehen können und sagen dürfen, wir machen das schon echt klasse."
"Ich glaube, dieses Thema ist so emotional behaftet, dass wir gerne noch stolzer rausgehen können und darüber erzählen dürfen, dass wir schon gut auf dem Weg sind, was wir schon alles machen."
Tarik: "Und Elisa, ihr habt ja auch ein ganz besonderes Tool, was euch dabei hilft zu schauen, wie nachhaltig arbeiten die Milchhöfe, was kann noch verbessert werden."
"Erzähl mir gerne oder erzähl gerne uns von diesem Tool."
"Was macht ihr, wie schaut es aus und wie funktioniert das Ganze?"
Elisa Münster: "Ja, sehr gern."
"Ich fange ein bisschen ein Schritt vorher an."
"Also, ich arbeite bei bei QM QM steht für Qualitätsmanagement Milch."
"Wir sind seit über 20 Jahren Standardgeber für einen Standard, der sich um Qualitätssicherung in der Milchwirtschaft kümmert."
"Darauf aufbauend beschäftigen wir uns auch mit Herkunft und mit Tierwohl und auch schon seit vielen Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit, gemeinsam mit dem Tüneninstitut für Betriebswirtschaft, also wissenschaftlich begleitet."
"Ich finde das ganz wichtig zu sagen, denn gerade wenn es um Tiere, um Landwirtschaft und Nachhaltigkeit geht, dürfen wir nicht ins ideologische und romantische abtriften, sondern da geht es darum, Was hilft wirklich?"
"Und mit dem QM Nachhaltigkeitsmodul Milch betrachten wir Milchwirtschaft vollumfänglich."
"Das heißt nicht nur ein Team auf Fußabdruck oder den Bereich Ökologie, sondern tatsächlich auch die Ökonomie, das Soziale und das Tier wohl mit drin."
"Also als Gesamtpaket in unseren Augen ist ein landwirtschaftlicher Betrieb nachhaltig, wenn alles stimmt, wenn es den Tieren gut geht, wenn es der Umwelt gut geht und auch dem Landwirten."
"Denn ein Landwirt, der glücklich ist und zufrieden ist, der kann auch glücklich und zufrieden mit seiner Umwelt umgehen und mit seinen Tieren."
"Das ist uns wichtig."
Tarik: "Und sag mal, wenn wir jetzt hier diesen Naturjyoghurt, kannst du mir jetzt anhand eures Tools verraten, wie viel Emissionen für die Produktion drauf gegangen sind?"
Elisa Münster: "Schwierig."
Tarik: "Aha."
Elisa Münster: "Denn vorab in diesem Joghurt stecken unglaublich viele Faktoren drin."
"Also das ist natürlich neben der Milchproduktion an sich auch die Verarbeitung, der Transport, die Verpackung etc."
"Dann muss ich dazu sagen, dass wir mit unserem Tool größtenteils Stellschrauben aufzeigen, bei denen sich der Landwirt verbessern kann in den verschiedensten Dimensionen und wir lange Zeit Abstand davon genommen haben, nur ein CO2 Fußhabdruck auszuweisen."
"Da kommen wir später noch zu, wie wir das heute machen."
"Aber mir war immer wichtig und uns war immer wichtig gesamtheitlich zu sagen: Hey lieber Landwirt, du produzierst Milch für diesen Joghurt z.B. in dem Bereich bist du schon echt klasse unterwegs. In dem Bereich musst du noch ein bisschen mal schauen, ob du dich da noch verbessern kannst."
"Also, es ist ein Tool, um Stellschraub aufzuzeigen und nicht irgendwo einzuklassifizieren, denn wenn es nur um CO2 Fußabdruck geht, dann wird es schwierig daran einfach die Nachhaltigkeit festzumachen."
"Stellt euch vor, unter Umständen kann nämlich ein Anbindebetrieb, also wo die Kühe den ganzen Tag noch angebunden stehen, kann unter Umständen besseren CO2 Fußabdruck haben als ein großzügiger Laufstall oder ein großzügiger Strohstall."
Tarik: "Es ist komplex und dennoch habt ihr mit eurer Herangehensweise zumindestens trotzdem auch nachvollziehbare Tools entwickelt für dann die jeweiligen Bäuer in um halt erstmal auch zu schauen, wie nachhaltig arbeite ich eben und was kann ich tun, um den Weg in Richtung Nachhaltigkeit weiterhin zu gehen."
"Ich kann mir vorstellen, Carola, du hast an der Stelle wahrscheinlich noch eine kleine Zwischenfrage an Elisa."
Carola von und zur Mühlen: "Ja, ich habe gerade gedacht, weil du es ja auch angesprochen hast, wie komplex das alles ist und ähm ich selber, da kommen wir vielleicht gleich noch zu, bin ja auch immer mal wieder auf Höfen unterwegs, wo ich mir dann halt anschaue, wie ähm ja, vor allen Dingen auch moderne Bauern ihre Betriebe führen."
"Und es ist ja so, dass es so ganz unterschiedlich ist, wie die Transportwege sind oder von wo das Futter bezogen wird und auch alleine da, ich meine, du hast es ja gerade schon angesprochen, dass halt unterschiedliche auch Haltungsformen der Kühe dann halt am Ende mit unterschiedlichen Emissionen halt dastehen und das macht doch meiner Meinung nach so jetzt spreche ich so ein bisschen als Leihe, ich komme ja nicht wie du vom Betrieb, die Vergleichbarkeit einfach total schwierig."
"Wie funktioniert das?"
"Habt ihr da irgendwie eine Möglichkeit?"
Elisa Münster: "Es gibt schon heute verschiedenste Tools, mit denen sich an Landviert mal einstufen kann, sage ich mal so erstmal."
"Also Ich kann z.B. ich als Landwirtin gebe dann zu Hause in das Onlineportal meiner Molkerei meine Daten ein."
"Was sind das für Daten, die wichtig sind dafür?"
"Ein riesen Katalog unter anderem wie viele Tiere habe ich eigentlich?"
"Wie alt werden diese Tiere eigentlich?"
"Wie viel Milch geben die eigentlich?"
"Wie leben diese Tiere eben?"
"In in welcher Haltungsform leben diese Tiere?"
"Und dann geht es auch nicht darum, wir können die CO2 Sachen nicht messen."
"Also wir können einen CO2 Wert schätzen, wir können ihn berechnen anhand von Faktoren, die uns die uns Wissenschaftler vorher bereitstellen konnten, die ungefähr geschätzt haben oder gemessen haben in Versuchen, wie viel imitiert denn da eigentlich ein Güllelager oder ein Strohstall?"
"Echt komplex und am Ende kommt eben ein Wert raus, der einigermaßen angeschätzt und angerechnet wurde."
"Wenn wir jetzt Kühe hätten, die alle wie Sandy bei Spongebob leben würden mit einer Glaskuppel auf dem Kopf und dann können wir messen, wie viel da ausgeröbst wird, kämen wir dem ganzen vielleicht noch ein bisschen näher, aber auch dann würden wir es nicht komplett schaffen."
Tarik: "Also brauchen wir Glaskugeln für Kühe."
"Wäre das gut, Elisa?"
Elisa Münster: "Es wä ein Fortschritt, aber vielleicht auch ein Rückschritt, weil wir möchten ja eigentlich das K Freileben mit freut mit mit Kontakt zur Sonne, mit Kontakt zur Luft und dann ist die Glaskugel vielleicht doch nicht so förderlich."
Tarik: "Du hast natürlich recht."
"Gut, dass ich Kenmilchexperte bin."
"Meine Güte."
"Aber hol uns noch mal ein bisschen ab."
"Wir wollen ja ein bisschen gucken."
"Die großen vier sind ja eben Deutschland, Dänemark, Irland und Belgien."
"Wenn es in der EU um die Milchproduktion geht, kann ich denn jetzt mit eurem Tool z.B. messen, wie Land wird innen in Irland oder eben in in Dänemark produzieren und das ganze miteinander vergleichen."
"Geht das so einfach?"
Elisa Münster: "Vorab unser Tool kann nichts messen."
"Wir können auch anhand von Schätzwerten berechnen."
Tarik: "Ja,"
Elisa Münster: "theoretisch könntest du alles eingeben und dann kommt aber vermutlich überall ein anderer Wert raus."
"Warum?"
"Weil die Voraussetzungen in den Ländern unterschiedliche sind."
"Wir haben vielleicht unterschiedliche Böden oder unterschiedliche klimatische Verhältnisse."
"Die Herausforderung bei der Vergleichbarkeit ist, dass alle unterschiedliche Voraussetzungen haben und da arbeiten Wissenschaftler auch international dran Standards zu zu erstellen oder wissenschaftliche Herangehensweisen anzusetzen."
"Wie könnte man denn da die Vergleichbarkeit herstellen?"
"Stichworte sind hier die Science Base Targets Initiative oder auch der Standard der International Dairy Federation."
Tarik: "Also für mich, ich merke, wir können nicht messen, wir können aber vergleichen und trotzdem hat eine Kuh in Irland ganz andere Voraussetzung als z.B. eine Kuh in Deutschland."
Elisa Münster: "Ja, ist ein bisschen so wie mit den Menschen, ne?"
"Also in Irland lebt man vielleicht bisschen anders als in Deutschland kulturell."
Tarik: "Also, da habe ich wieder was gelernt."
"Das kann ich mir merken."
"Das ergibt Sinn."
"Vielen Dank Carola."
"Eine Geschichte, die glaube ich auch Verbraucherinnen so ein bisschen herumtreibt, ist ja auch die Tatsache, wie kann ich denn auch meinen nachhaltigen Fußabdruck ein bisschen reduzieren?"
"Die eine Sache ist ja, was können die Produzent innen machen, aber auch zu gucken, was können wir als Verbraucherinnen machen."
"Ich habe ja so eine kleine Rechnung."
"Also, pass auf, wenn ich jetzt 100 mal auf den Joghurt verzichte, kann ich dann damit eine Reise nach Mallorca rechtfertigen."
Carola von und zur Mühlen: "Ja, jetzt bin ich zum einen ziemlich schlecht in Mathe und kann ja das deswegen alleine schon nicht beantworten, aber nein, Fakt ist einfach, es gibt in dem Sinne kein Tool, keine Berechnungsgrundlage, dass man diese Dinge eins zu eins gegenüber stellen könnte."
"Ich meine, aus Elisas Ausführung ist ja auch gerade schon sehr deutlich, finde ich, hervorgegangen, wie komplex überhaupt diese ganze Thematik Emissionserfassung ist."
"Und auch alleine so eine Mallorca Reise beispielsweise hat auch verschiedene Faktoren, die da halt irgendwie reingehen."
"Das heißt, das eine gegen das andere aufzuwiegeln ist schwierig, vor allen Dingen, weil es ja auch einen ganz anderen Nutzen erfüllt."
"Also das eine ist Ernährung, das andere ist ist Reisen."
"So, wo will man da anfangen?"
"Ich finde, das stellt sehr sehr deutlich klar, wie komplex diese Thematik ist und auch das ist Teil jetzt insbesondere meiner Arbeit."
"Wie gesagt, ich arbeite halt in der Kommunikation und es gibt natürlich immer mal wieder irgendwelche Meldungen, die vielleicht vermuten lassen, dass es diese Vergleichbarkeit gibt und wo dann halt irgendwie Dinge so verkürzt dargestellt werden."
"Das ist aber meistens nichts anderes als ja, sagen wir mal so ein bisschen Clickbait, also ne, dass man aufmerksam wird und dann sich diese Artikel durchliest, aber fundiert wissenschaftlich ist das halt eben nicht"
Tarik: "schade."
"Ich hätte es ein bisschen gehofft und ich muss auch zugeben, ich habe diese Rechnung auch schon des öfteren gemacht, also auf Dinge zu verzichten, um mir dann quasi eine längere Reise zu gönnen."
"Das funktioniert leider nicht, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht, aber was"
Elisa Münster: "würde sagen, Ausgewogenheit ist da eigentlich immer der beste Punkt."
"Also Verzicht in die eine oder in die andere Richtung"
Carola von und zur Mühlen: "muss jeder natürlich für sich selber wissen, aber eine gesunde Ausgewogenheit, denke ich, ist da immer der"
Tarik: "vielleicht Carola, wir haben schon vorhin darüber gesprochen, dass viele Verbraucher innen eben nicht wissen, wie nachhaltig die Milchbranche ist."
"Dabei gibt es in Deutschland, aber auch in der EU gemeinsame Ziele, um eben die Branche noch nachhaltiger zu machen."
"Magst du mir ein bisschen erzählen, was da schon alles passiert?"
Carola von und zur Mühlen: "Ja, also übergeordnet kann man im Grunde sagen, dass das Ziel einfach ist, Ressourcen zu schonen und damit Emissionen einzusparen."
"So, das ist ne, der Oberbau finde ich leuchtet auch ein."
"Endlich mal etwas, was nicht so ganz komplex ist."
"Und im konkreten bedeutet das halt eben die Förderung von erneuerbaren Energien, z.B. aus Biogasanlagen, dann die Grünlandbewirtschaftung eben, um CO2 im Boden zu binden."
"Ich will da jetzt nicht zu weit ausholen, aber tatsächlich ist Grünland ein wahnsinnig großer CO2 Speicher."
"Das heißt, es ist absolut sinnvoll, diese Grünlandbewirtschaftung zu betreiben, um halt eben diesen wertvollen CO2 Speicher damit ja zu erhalten oder eben zu bewirtschaften."
"Gleichzeitig natürlich auch dann der nachhaltige Düngemitteleinsatz."
"Das ist ja auch immer mal wieder Themen in den Medien hat vielleicht jeder schon mal irgendwie zumindest am Rande mitbekommen und dann eben halt auch Biodiversität, schwieriges Bot und erhalt der Landschaft im Allgemeinen und das alles zusammen wirkt sich dann auf die Ressourcenschonung und Emissionsreduktion aus."
Tarik: "Elisa, hast du noch Dinge zu ergänzen, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Milchbranche geht?"
Elisa Münster: "Ich habe einen kleinen Appell, den ich gerne vor möchte."
"Also Mein Appelle ist, vertraut uns, wir sind dran und vielleicht auch schon länger als dass wir das bisher wirklich ganz laut erzählt haben."
"Wir sind stolz auf die Schritte, die wir schon gegangen sind."
"Wir sind stolz auf die Schritte, die wir auch noch gehen dürfen, auf die Ideen, die wir noch haben, auf die Technologien, die wir einsetzen."
"Wir sind stolz auf die Wissenschaftlichkeit, die wir an den Tag legen, auf die Professionalität und auf das, was wir als Vorreiterrolle auch zeigen können und eine junge Generation haben, die auch Bock hat weiterzumachen auf diesem Weg."
"Vertraut darauf."
Tarik: "Sehr gut."
"Wir haben jetzt quasi schon eine Menge gehört, wenn es das Thema Nachhaltigkeit geht und auch Klimaschutz."
"Carola, du weißt ja, dass Elisa selber auch auf den Höfen unterwegs ist, auch von einem Hof quasi kommt."
"Kann man das so sagen?"
"Das kann man so sagen."
"Ich glaube, da hast du noch eine Nachfrage zu."
Carola von und zur Mühlen: "Ja, genau."
"Du hast ja gerade von Wissenstransfer auch gesprochen."
"Da würde mich interessieren, wie funktioniert das bei euch?"
"Also bzw. wie messt ihr die Emissionen und wie ist das vielleicht auch so, sag mal Generationenübergreifend?"
"Ich könnte mir vorstellen, dass das ja dann auch einfach mal so gewachsen ist."
"Das war ja vor einigen Jahren vielleicht noch nicht so ein Thema."
"Da gibt's ja dann mit Sicherheit auch einige Stellschrauben, die man dann so im Laufe der Zeit zu drehen hat."
Elisa Münster: "Ja, richtig."
"Also, ich ähm fange mal so an Wissenstransfer auf landwirtschaftlichen Betrieben natürlich."
"Wir haben daheim auch Berater, die erzählen dann wie oder wie braten mich, mein Bruder, mein Vater, wie kann ich am besten effizient füttern, wie kann ich effiziente Tiehaltung betreiben, wie kann ich auch einfach den CO2 Rechner meiner Molkerei benutzen."
"sage ich einfach mal, mein Papa und mein Bruder sind noch sehr skeptisch, wenn es um das Thema geht."
"Nicht, weil sie nicht verstehen, was CO2 für eine Auswirkung hat, sondern weil sie Sorge haben, dass sie hinter diesem CO2 Fußabdruck verschwinden, dass nicht der gesamtheitliche Betrieb gesehen wird, dass nicht die Lebensgrundlage, die das, ich sage einfach mal jetzt ganz spitz, das kulturelle Erbe Milchvialtung in Deutschland gesehen wird, sondern dass es alles unter einem Wert verschwindet und die ganzen Familienbetriebe dahinter vergessen werden."
"Das ist die Sorge meiner Familie."
"Wissen Transfer funktioniert relativ gut."
"Also, wir reden darüber."
"Wir reden in der Branche, wir gehen zur Informationsveranstaltung, wir haben, wie gesagt unsere Berater daheim, die uns erzählen können, hey, guck mal, wenn du das so und so machst, ihr merkt ja schon, es ist so komplex alles, niemand kann alles wissen und deswegen ist es super wichtig, dass wir uns austauschen."
"Hatest deine Frage beantwortet?"
Carola von und zur Mühlen: "Mehr als das, aber ich kenne dich ein bisschen, deswegen habe ich mir auch erhofft, dass das ein wenig ausführlicher wird, aber ich finde das total spannend, weil du ja auch vorher schon eben gesagt hast, ne, dass es halt am Ende auf diesen Wert rausläuft und auch, dass ihr ja auch im QM Nachhaltigkeitsmodul auch diesen sozialen Aspekt so mit reinnimmt und ich finde das ist halt eben genau das, also es sind nicht immer einfach nur schiere Zahlen und Statistiken, sondern dahinter steckt meistens ja eine Familie."
"So, es ist ja nicht einfach nur so ein Einzelunternehmer, sondern es sind ja meistens Familienbetriebe und ich finde, das ist total wichtig, dass man das berücksichtigt."
Elisa Münster: "Dennoch ist es schon angebracht mit einer Zahl anzufangen, die wir berechnen aufgrund von wissenschaftlichen Fakten, die wir nutzen, um uns eben Ziele zu setzen."
"Also, ich möchte den CO2 Fußb nicht schlecht reden."
"Ich möchte sie nur einfach richtig einzuordnen wissen."
Tarik: "Ich habe noch eine Frage, bevor wir weitermachen, die mir spontan noch reingekommen ist."
"Die ist mir einfach so gekommen und zwar als du erzählt hast, dass dein Bruder und auch dein Vater noch so ein bisschen Bedenken haben, wenn es um das Thema geht und ich kann mir vorstellen, dass das nicht nur deine Family, sondern dass das vielleicht viele Betriebe sind, die äh wenn es um das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz geht oder gerade auch dann um so welche Tools, um nicht zu messen, aber zu vergleichen, habe ich gut gelernt."
"Danke an dich äh die da noch Vorbehalte haben."
"Was glaubst du ist denn wichtig, um auch genau diese Menschen, also auch deine Familie abzuholen?"
"Also was braucht es da?"
Elisa Münster: "Es braucht ein bisschen Zeit und ein paar Worte oder vielleicht auch ein paar mehr Worte."
"Erklärung vor allem den Landwirten gegenüber."
"Warum machen wir das und was hat das für Folgen ist in meiner Sicht extrem wichtig."
"Bei vielen Landwirten wird es auch zeitweise oder kurzfristig oder langfristig auch an Bonuszahlung geknüpft, je nachdem welche Performance ich habe, aber tatsächlich dann in einem breiteren Umfang."
"Also Molkereien arbeiten auch in den Portalen damit, dass sich als Landwirtin oder als Landwirt Richtung Biodiversität bestimmte Leistungen vollbringen kann oder in Richtung Tierwohl oder in Richtung CO2 Reduktion eben und arbeiten dann mit Bonuszahlungen."
"Ich denke, das ist auch ein nettes Instrument, um das Ganze zu beschleunigen, aber wie gesagt, ich denke über die Zeit werden wir alles erklären können und das wird mit reinwachsen."
Tarik: "Also viel informieren, Carolas ist ja auch eigentlich das, was ihr mit der Initiative Milch macht, oder?"
Carola von und zur Mühlen: "Ja."
"würde man so sagen."
"Ich habe es ja eingangs auch schon gesagt, dass mein Job vor allen Dingen eben die Verbraucherkommunikation ist oder bzw. Branchenkommunikation gerichtet an die Verbraucher und da machen wir halt auch genau das, dass wir auch auf die Betriebe gehen, auf die Höfe, dass wir zeigen, welche verschiedenen Bestrebungen gibt es denn überhaupt, wie wird Milch produziert, welche vielleicht auch noch nicht heute umgesetzten, aber zukünftigen Pläne gibt es, woran wird eigentlich gearbeitet, denn das ist halt so ein bisschen die Sache."
"Es ist natürlich ein Stück weit wissenschaftlich, bisschen fachlich, technisch, da interessiert sich jetzt vielleicht nicht jeder so proaktiv für und deswegen haben wir uns dann einfach entschlossen, dass wir sagen, okay, wenn die Menschen sich die Infos vielleicht jetzt nicht selbst holen, dann bringen wir die Infos zu den Menschen und ja, wir kriegen auch immer wieder mit, dass da so gewisse ALH Erlebnisse dann einfach stattfinden, weil sich oft auch ja in den in den Medien so das Bild hat sich dann noch nicht so gewandelt, vielleicht wie sich halt die Realität irgendwie gewandelt hat."
"Also dieser technologische Fortschritt ist in den Köpfen vieler Menschen einfach noch nicht so angekommen und Da finden wir bei den ganzen Bestrebungen, die es gibt, hat es das absolut verdient, halt auch kommuniziert zu werden."
"Und wie gesagt, ich kriege selber mit, du kannst es sogar aus eigener Erfahrung sagen, Landwirte sind so wahnsinnig damit beschäftigt, ihren Betrieb zukunftsrechtig zu erhalten, sich Gedanken um Tierwohl, um Nachhaltigkeit, Klimaschutz etc. zu machen."
"Da kann man jetzt nicht unbedingt verlangen, dass sie noch zusätzlich die Zeit haben, selber ja zu kommunizieren, dass irgendwie, obwohl es das natürlich auch gibt, auch heute sind einige Agrar unterwegs, aber gleichzeitig ist es natürlich für viele Landwirte jetzt nicht machbar zusätzlich, sich dann noch in die Öffentlichkeit zu stellen und diesen Teil der Arbeit dann auch noch zu übernehmen und dafür sind dann eben wir da kurz"
Tarik: "da kommt ihr ins Spiel die Initiative Milch, die ja auch sich ganz gezielt an auch die Verbraucher innenrichtet, was ziemlich wichtig ist, denn ich habe noch eine Zahl für euch parat."
"Laut einer EMF Umfrage weiß nämlich die Hälfte der Befragten nicht, dass die Milchwirtschaft eben, wenn es um die Themen Nachhaltigkeit geht, wenn es um das Thema Klima Schutz, aber auch Tierwohl natürlich geht, dass da europaweit und eben auch in Deutschland schon eine ganze Menge passiert und dass da bei den Produzentinnen ein großer Wunsch auch ist nachhaltig zu produzieren und viele es auch schon längst und auch schon seit Jahren tun."
"Carola, du bist mit der Initiative Milch auch schon auf vielen Milchhüfen unterwegs gewesen."
"Du hast viele Produzentinnen getroffen."
"Ihr wollt eben nicht nur Verbraucherinnen adressieren. die sich eh für das Thema interessieren, sondern auch eventuell auch Skeptiker innen."
"Wie gut gelingt euch das und warum ist es euch so wichtig eben auch auf die jeweiligen Milchhilfe zu gehen?"
Carola von und zur Mühlen: "Ja, ich glaube, ich fange mit der letzten Frage am besten an."
"Was war die noch mal?"
"Ich weiß es schon,"
Tarik: "warum uns das so wichtig ist auf die Milch zu gehen."
Carola von und zur Mühlen: "Toll, toll."
"Nehmen wir die."
"Wolltest du mich jetzt überprügen, ob ich aufgepasst hab jetzt auch so ganz persönlich?"
"Es ist es menschelt da natürlich sehr und ich find es total schön zu sehen mit wie viel Herzblutengagement die Leute halt eben an diesem Produkt arbeiten und in der ganzen Landwirtschaft generell und da merkt man halt auch, was Elisa ja schon angesprochen hat, ist es meistens ein Familiending und das auch ja über Generationen und da steckt so ein ganz ja, man kann es kaum beschreiben, wenn man das nicht selber erlebt hat, aber so so ganz viel Herzblut und Wärme auch drin."
"Und man merkt dann auch, wenn man auf den Höfen ist, mit wie viel Freude die Landwirte einem das alles zeigen."
"Also, ich komme jetzt ursprünglich nicht aus der Milchbranche, heißt, ich hatte ganz ganz viel zu lernen, als ich damit angefangen habe."
"Und ich wurde nicht einmal irgendwie so behandelt so nach dem Motto so wie ach das weißt du nicht, sondern das war so ja komm ich zeig und wirklich mit einer Begeisterung und das ist auch das was ich immer wieder mitbekomme, dass viele Landwirte wirklich auch sagen, so ja bevor wir irgendwie schlecht geredet werden, sprecht uns doch an, kommt zu uns, wir erklären es euch, wir zeigen es euch."
"Also, da ist ganz viel Bereitschaft auch zur Transparenz, wie gesagt, dieser Familienzusammenhalt, man muss sich das auch vergegenwärtigen."
"Es ist ja tatsächlich auch mehr als 9 to5 Job und da ist einfach so viel Verantwortungsgefühl auch da, dass ich mir denke gerade jetzt auch bei jüngeren Landwirten, die der sogenannten Gen zugehören, in den Medien liest man immer über die Geny, dass sie alle wahnsinnig arbeitsscheu sind und dass es immer nur ein Workli Balance geht und dass sie lieber irgendwie Yoga machen wollen, als sich mal ein bisschen im Job zu engagieren und so weiter."
"Und ich habe eben auf den Höfen mit gerade Vertretern dieser Gen zu tun, die wahnsinnig hart arbeiten und das aus tiefster Überzeugung und sich halt da überhaupt nicht irgendwie beschweren."
"Und ich finde, das ist so ein Aspekt, der meiner Meinung nach auch so irgendwie medial zu wenig stattfindet und ja für mich ein Punkt, den ich auch total erfüllend finde, weil man da einfach auch so merkt, ja, es ist auch nicht alles so schwarz-weiß, wie es halt gerne eben medial dargestellt wird, weil es vielleicht sich besser verkaufen lässt."
Tarik: "Und sag mal, gab es für dich auch sowas wie ein Aha Erlebnis?"
"Also, wenn du mal so auf den Höfen unterwegs warst, was hat dich irgendwie am meisten abgeholt?"
"Was war irgendwie das Neueste, was du äh dort lernen durftest und und erfahren durftest?"
Carola von und zur Mühlen: "Ich muss Fragen, einfach so, weil ich es selber irgendwie cool finde."
"Ich mag Futteranschieberoter total."
"Das ist, das ist so ein Ding, kannte ich weiß ich gar nicht, ob mir das vorher schon mal so richtig begegnet ist."
"Also Melkroboter und so kannte ich irgendwie alles."
"Futteranschieber Roboter ist halt für mich, ich finde die süß."
"Ich weiß nicht, ich vermenschliche die irgendwie."
"Das wie so ein kleiner R2D2, der da halt durch den Stall fährt."
"Finde ich eine coole Sache und macht mir auch immer wieder Freude."
"Ich kann es gar nicht so richtig beschreiben."
"Das klingt total albern, aber ist cool und ich mag diesen Community Gedanken."
"Der witziger Weise ja eigentlich auch eher so ein modernes Phänomen ist, würde man meinen, auch so durch die sozialen Medien getrieben, ne?"
"So, es gibt die Fitness Community, es gibt die Mode Community, so ne, für alles."
"Und bei Landwirten fällt mir das immer auf, die sind so gerade in ihren Dörfern oder halt so in ihrer Gemeinde immer sehr auch auf diesen Community Gedanken irgendwie so bedacht."
"Also, wir haben ganz viel mit Landwirten zu tun, wie gesagt, die wahnsinnig viel arbeiten und gleichzeitig sich noch in der freiwilligen Feuerwehr engagieren, irgendwie Kindergruppen über ihren Betrieb führen und da ganz viel auch so ehrenamtlich machen und das ist ja halt genau dieses dieses Community Ding, wo man halt dann auch merkt, dass das eine ganz ganz ganz wichtige Aufgabe auch so in diesem Gemeinschaftsleben erfüllt."
"Ich finde, das ist total wichtig und auch einfach nicht zu unterschätzen, dass halt eben auch die Betriebe jetzt mal unabhängig von der reinen Produktion einen ganz ganz ganz wichtigen Stellenwert auch so in diesem Gesamtgefüge einnehmen."
Tarik: "Ja, ihr macht auf jeden Fall eine sehr wichtige Arbeit."
"Ich bin ja auch schon seit ein paar Jährchen mit dabei."
"Es gibt ja auch den Podcast Let's Talk Milch, wo ich ja auch schon ganz viele ähm vor allem halt die junge ja junge Akteurinnen aus der äh Milchwirtschaft kennenlernen durfte und ich muss auch sagen, ich hatte auch so meine Vorbehalte, wenn es um Milchproduktion geht, bevor ich mit dem Podcast angefangen habe."
"Und das Schöne ist wirklich so diese Begegnung und wirklich mal mit denen zu sprechen, die das über Jahre auch als Familienbetrieb machen."
"Und das hat bei mir zumindestens dazu geführt, dass ich ganz ganz viele Vorurteile abgebaut habe."
"Ich durfte mich ja auch mal selber als Bauer versuchen."
"Elisa ja, da guckst du."
Elisa Münster: "Das war ein großer Ich war"
Tarik: "es war ein toller Moment."
"Also das Outfit stand mir hervorrang gut, muss ich sagen."
Carola von und zur Mühlen: "Ja, das ja mit das Wichtigste, wenn man so in der Landwirtschaft ist."
Tarik: "Ja, lieben wir."
"Lieben wir."
"Und was hat mir am meisten Spaß gemacht?"
"Diese das Traktor fahren."
Elisa Münster: "Ah ja."
Tarik: "Fut, wenn man mit dem Traktor drinne, ne?"
"Ne, mit der Hand schiebt man das Futter so hin, ne?"
"Mal wieder alles vergessen."
"Meine er mich."
Carola von und zur Mühlen: "Du warst du warst auf dem Traktor?"
"Du warst auf das fand ich to saß auch eher daneben."
"Das wird auch das tollste dran."
"Ich habe schon gesagt, es gibt ein Podcast."
"Was gibt es noch alles?"
"Darüber hinaus sind wir unterwegs bei Instagram, bei TikTok, wir haben sehr viele Expertengespräche auf unserer Website."
"Wir haben einen sehr, sehr coolen Song rausgebracht, den wir vorhin, da sind wir quasi auf die Bühne geslidet zu den Beats."
"Halleluja."
Tarik: "Halleluja."
"Genau."
"Man wird's vielleicht noch kennen von Dr. Albn Halleluja."
Carola von und zur Mühlen: "Ich muss mittlerweile Halleluja habe ich so verinnerlicht, dass es mir komisch vorkommt, Halleluja zu sagen."
Tarik: "Solange du dich in der Kirche sagst, ist glaube ich alles."
"Gut."
Carola von und zur Mühlen: "Genau."
"Und wichtig ist uns dabei immer so eine gesunde Mischung zu erhalten zwischen Informationen, Fakten, ganz ganz ganz wichtig, aber das alles auch so ein bisschen leicht verdaulich."
"Es soll irgendwie Freude machen, sich mit diesen Themen zu befassen, da ein bisschen klüger zu werden und es soll sich jetzt nicht irgendwie so nach Schule anfühlen und so, dass man so das Gefühl hat, dass man vielleicht so gegen seinen Willen belehrt wird."
Tarik: "Leicht verdaulich."
Carola von und zur Mühlen: "Leicht verdaulich."
"Genau."
"Ja,"
Tarik: "also viel Content, der auf Social Media, aber auch im realall Life unterwegs ist."
"An euch alle die Einladung."
"Schaut gerne mal bei der Initiative Homepage vorbei oder eben den Podcast."
"Den gibt's ja, glaube ich, auf allen Plattformen, wo es Podcast gibt."
Carola von und zur Mühlen: "Überall, wo man seine Lieblingspodcast findet, findet man auch unseren Podcast."
"Genau."
"Der dann hoffentlich auch ein Lieblingspodcast wird."
Tarik: "Und es wird daraus auch mal ein Podcast gezaubert aus den ganzen Verbraucherinnen Fragen, was ist wahr, was ist Mythos auch das alles nachzuhören im sogenannten Internet."
"So, liebe Elisa Neuland."
Elisa Münster: "Ja."
"Wilde Zeiten."
Tarik: "Ja, Elisa, lass uns zum Schluss, denn wir haben nur noch ein paar Minütchen, lass uns zum Schluss gerne noch mal ein bisschen 2025 uns anschauen und auch die Jahre danach, denn wir wollen ja so ein bisschen auch in die Zukunft gucken, ne?"
"Wir haben viel darüber gesprochen, was passiert schon alles, was ist auch schon alles passiert gerade in der Milchbranche, wenn es um Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Tierwo und Co. geht."
"Was sind denn noch so Tod-Doos, wenn du so in Richtung 2025 26 guckst, wo kann die Milchbranche noch dazu lernen."
"Was sind so wichtige Momente, die so für dich irgendwie wichtig sind?"
Elisa Münster: "Das ist eine gute Frage."
"Also, was die Milchbranche aktuell schon auf Hochtouren macht, ist und wir haben es vorhin einmal angesprochen, eine einheitliche und standardisierte Methode, um CO2 darstellen zu können, um CO2 Fußabdrücke von Milch darstellen zu können."
"Ähm große Punkte, die die Milch für sich noch weiter vertiefen, verstehen und auch tracken, ausbauen und verbessern kann, sind die Punkte Ähm, Wasser z.B. und ich überlege gerade, ich glaube aber auch um den Landwirten, die rumlaufen nicht auf Füße zu treten."
"Wir sind aber auch daran, Bürokratie abbaut zu durchdenken und wo können wir eigentlich, also Großschritte zurückgehen möchten wir nicht, denn wir haben schon so viel geschafft bis hierhin, sondern es geht darum, vielleicht Schnittstellen zu bilden oder es geht darum, Synergieeffekte zu schaffen."
"Also die Milchwirtschaft ist weiterine Effizienzsteigerung und wir sind motiviert und damit blicken wir auf die nächsten Jahre."
Tarik: "Carola, was steht für die Initiative Milch auf Zettel äh wenn es um das Jahr 2025 geht und auch das Thema Nachhaltigkeit natürlich."
Carola von und zur Mühlen: "Ja, wo soll ich da anfangen?"
"Also, wir sind weiterhin sehr sehr aktiv, vor allen Dingen bei Instagram und aber auch TikTok."
"Machen da ganz viel interaktiven Content auch werden vielleicht dann bald auch, da möchte ich noch nicht zu viel verraten, ja, mit einer größeren Produktion an den Start gehen."
"Das ist, da muss ich so ein bisschen ja jetzt noch irgendwie unterm Teppich halten, das klingt falsch."
"Wie ist denn das Sprichwort?"
Tarik: "Geheimhalten. halten"
Carola von und zur Mühlen: "hinterm Berg halt"
Tarik: "hinterm Berg hinter verdeckte Hand"
Carola von und zur Mühlen: "hinter Milchzaun halten."
"Ja, genau."
"Also, wir planen natürlich weiterhin auch unser Video oder unsere Kampagne Milch machts, mit der wir ja rausgegangen sind mit dem Hallemuja Song, von dem ich gerade gesprochen habe, noch auszurollen und den noch mal mehr unter die Leute zu bringen, dass hoffentlich bald jeder ein Ohrwurm davon hat und ja,"
Tarik: "das ist ja schon eine ganze Menge."
Carola von und zur Mühlen: "Ich wollte gerade sagen, es sind noch weitere Podcast Produktionen geplant."
"Wir sind wir sind da auf jeden Fall sehr umtriebig und Events Natürlich, da sind wir auch immer gerne, um halt so wie hier direkten Austausch mit den Verbrauchen zu treffen."
Tarik: "Ein gutes Jahr für die Milch, ein gutes Jahr für uns alle."
"Vielen Dank Elisa."
"Vielen Dank Carola."
"Ich habe eine Menge gelernt, nämlich die Milchbranche ist schon seit langem auf dem äh Nachhaltigkeitsweg."
"Es gibt trotzdem noch eine Menge zu tun und eine wichtige Aufgabe und das macht die Initiative Milch ist auch die Verbraucherinnen abzuholen und auch zu informieren über all die wichtigen Dinge, die da schon im Punkt und nachhaltig passieren."
"Vielen Dank an euch und vielen Dank an euch, liebes Publikum."
"Das war's von uns. Danke, danke euch beiden."
Wir sind stolz auf die Wissenschaftlichkeit, die Professionalität und auf das, was wir in unserer Vorreiterrolle auch zeigen können.
Elisa Münster, Referentin für Nachhaltigkeit und Tierwohl bei QM Milch e. V.
Die Referentin für Nachhaltigkeit und Tierwohl bei QM Milch e. V. kümmert sie sich im Besonderen um die Bereiche Qualitätsmanagement und -sicherung in der Landwirtschaft sowie um Tierwohl und Haltungsformen. Sie hat die Haltungsformkennzeichnung für den Handel mitentwickelt. Diese zeigt wie die Kühe auf den Höfen leben. 2023 wurden diese eingeführt und machen das Engagement der Branche für mehr Tierwohl sichtbar.
Elisa Münster auf LinkedIn
Die Campaign Managerin kümmert sich bei der Initiative Milch um die Kommunikation mit den Verbraucher:innen. Dabei geht es ihr vor allem um eins: Den Menschen da draußen ein realistisches Bild von der Milchwirtschaft zu vermitteln. Denn noch immer ist zu vielen nicht bekannt, was moderne Landwirtschaft auszeichnet und was die Menschen hinter dem Produkt täglich für ein nachhaltiges Lebensmittelsystem leisten.
Carola von und zur Mühlen auf LinkedIn
Der Moderator und Podcaster ist bekannt aus dem Online-Format „Jäger & Sammler“ im ZDF und der Talkshow „deep und deutlich“ im NDR. Im Podcast „Tratsch & Tacheles“ spricht er mit der Moderatorin Hadnet Tesfai offen und ehrlich über die latest news aus der Popkultur. Mit seinen glamourösen Fashion-Statements auf seinen Social-Media-Kanälen gilt Tarik als der deutsche Billy Porter.
